Nach mehreren Jahren in Diensten des Rock’n’Roll hat die Wienerin Josepha Raho zu Ihren handwerklichen Wurzeln zurückgefunden und lebt ihre Kreativität als Goldschmiedin und Schmuckdesignerin aus. Im Interview mit der MEISTERSTRASSE erzählt die zweifache Mutter, warum sie nicht gleich Handwerkerin werden konnte, warum es sie freut, dass Erfolg und Misserfolg ganz in ihren Händen liegen und warum es ihr so schwer fällt, sich von ihren „Babys“ zu trennen.

Im kommenden Jahr erscheint in Zusammenarbeit von ZEIT und Callwey-Verlag „Das große Buch der Manufakturen“, auch die MEISTERSTRASSE ist Projektpartner der großangelegten Leistungsschau, die auf der IMM in Köln Anfang 2020 präsentiert wird. Herausgeber Olaf Salié erzählt im exklusiven Interview, was ihn persönlich an der Welt der Manufakturen so sehr fasziniert, nach welchen Kriterien die vorgestellten Betriebe ausgewählt werden und wofür er das Publikum sensibilisieren möchte.

Schreiben ist nicht gleich Schreiben. Das weiß niemand besser als Stefan Friedrich, der beim Hamburger Traditionsbetrieb Montblanc als „Senior Team Leader Nib Manufacturing“ die Feder-Produktion verantwortet. Im Interview mit der MEISTERSTRASSE erzählt der gelernte Werkzeugmacher, was den Unterschied zwischen einer Füllfeder und einem Kugelschreiber ausmacht, wie elegantes Handwerk zur Gesprächsbasis wird und warum Roboter Menschen nicht ersetzen können.

On the occasion of a newly established, close cooperation between MEISTERSTRASSE and Michelangelo Foundation for Creativity and Craftsmanship – among others at the Doppia Firma exhibition 2019 – we had the opportunity to meet the foundation’s director, Alberto Cavalli, in Milan and discuss his personal definition of and fascination with craftsmanship in the digital age as well as curiosity, affection and passion.

Nina Kainz machte sich vor zehn Jahren mit ihrer Maßschneiderei ninas needles selbstständig und hauchte der Wiener Tracht neues Leben ein. Im Interview mit der MEISTERSTRASSE erzählt die Wienerin über den Einfluss ihrer Familie auf die Karriere, den Unterschied zwischen Handwerk und industriell produzierter Massenware und warum ein Roboter sie nie ersetzen könnte.

Seit 1985 entstehen in der Werkstatt von Heidi Rohrmoser in Kremsmünster wunderschöne handbemalte Einzelstücke, die zu speziellen Anlässen wie Ostern und Weihnachten feierliche Stimmung in unsere Wohnzimmer zaubern. Trotz der Hektik kurz vor den Feiertagen nahm sich die oberösterreichische Kunsthandwerkerin ausführlich Zeit, um mit uns über individuelle Schmuckstücke, den Vergleich zu Wandgemälden und winterliche Motive im Hochsommer zu sprechen.